Der Krieger- und Soldatenverein Achsheim feiert das 125jährige Gründungsjubiläum
Ein Achsheimer Traditionsverein, die Krieger- und Soldatenkameradschaft, feierte am 10.08.25 das 125jährige Gründungsjubiläum. Hierzu hatte der Jubiläumsverein die Dorfgemeinschaft, alle örtlichen Vereine und die Nachbarkameradschaften aus Langweid und Lützelburg eingeladen. Der Festtag begann mit einer Gedenkfeier am Achsheimer Kriegerdenkmal. Sechs Fahnenabordnungen bildeten eine würdige Umrahmung. Der 1. Vorstand Siegbert Friedel begrüßte alle Teilnehmer, insbesondere die Ehrengäste Pater Peter Kuzma, Bürgermeister Jürgen Gilg, MdL Marina Jakob, sowie alle Vereinsvorsitzenden.
In seiner Ansprache erklärte Siegbert Friedel anhand eines Zeitdokumentes aus dem Jahre 1944 die Geschichte des Achsheimer Ehrenmals und leitete dann über zu den Grundsätzen des Vereins:
- die Wahrung des Andenkens an alle Achsheimer Gefallenen
- die Mahnung zum Frieden, gelebt durch aktive Friedensarbeit und gezeigter Erinnerungskultur.
Es folgte das Musikstück aus dem Großen Zapfenstreich „Ich bete an die Macht der Liebe“, bevor dann Gerhard Grojer, Vorsitzender der SRV Langweid und Stettenhofen, in eingehenden Worten zum Totengedenken sprach und dabei auch Erklärungen zu den Achsheimer Kirchenglocken gab.
Zum Ende der Feier, nach der Kranzniederlegung und dem Abspielen des Trauerliedes „Ich hatte einen Kameraden“, wurde jene Glocke geläutet, auf welcher eine darauf erhabene Inschrift zum Gedenken an die Gefallenen aufruft, ehe später alle Glocken zusammen zum Festgottesdienst eingeladen haben.
Nach dem Mittagessen eröffnete Marina Jakob, MdL, die Festreden. Sie überbrachte Grüße aus dem Bayerischen Landtag und gratulierte zum Jubiläum. Sie legte dar, dass Frieden heutzutage als ein Geschenk anzusehen sei. Neben heiteren Berichten aus dem Vereinsleben versicherte sie, dass sie gerne ein Mitglied in dieser Vereinsgemeinschaft ist. Bürgermeister Jürgen Gilg beglückwünschte in seiner Rede den Jubelverein und betonte dabei, wie wichtig innerhalb der politischen Gemeinde ein lebendiges Vereinsleben ist und dass gerade in diesen schwierigen Zeiten es für jedermann geboten sei, den Frieden zu fordern.
Stellvertretend für den BKV-Präsidenten Otmar Krumpholz (Bayerische Kameraden- u. Soldaten-Vereinigung) übermittelte Silvia Müller, Kreisvorsitzende und Vorsitzende der Kameradschaft Lützelburg, herzliche Glückwünsche. Sie fügte an, dass wir wegen der bitteren Erfahrungen aus der Vergangenheit die Verpflichtung haben, dafür Sorge zu tragen, dass bei uns ein Krieg nie wieder möglich sein wird. Gerne unterstützte sie darauf noch den Jubelverein bei den folgenden Mitglieder-Ehrungen für deren langjährige Vereinstreue und für ehrenamtliche Tätigkeiten.